Wir waren im Sommer 2011 mit einem Team von Zahnärzten in Sani. Hierzu ist in der Haller Zeitung folgender Bericht erschienen:
Batteriesäure gegen Zahnschmerzen – Haller Zeitung (PDF, deutsch)
Die gut drei Wochen waren als Erholungsurlaub ohnehin nicht gedacht. Was die Haller Zahnärztin Dr. Gerlinde Schulte-Brochterbeck im nordwestlichsten Zipfel Indiens gesehen und erlebt hat, hat ihre Erwartungen aber noch übertroffen. »Für den Körper war es eine Tortur«, schildert die 44-jährige ihren humanitären Einsatz.
Update Dezember 2011: In einem Interview mit Martina Rippholz von den Aachener Nachrichten berichtet unser Verein in Vertretung durch Rainer Lezius und Claudia Weber von der Expedition 2011.
Zähne retten hoch oben im Himalaya – Aachener Nachrichten (PDF, deutsch), Online-Artikel
Gemeinsam mit den Kollegen unterrichtete sie Kinder und Erwachsene im richtigen Umgang mit der Zahnbürste. “Das funktionierte in Form eines kollektiven Zähneputzens”, erzählt die Ärztin. “An Modellen haben wir außerdem gezeigt, was Karies ist und wo Zahnschmerzen eigentlich her kommen.”
Eine australische TV-Dokumentation berichtete 2008 über die buddhistische Gelehrte Khandro-La (nähere Informationen zu ihr unter: www.khachodling.org). Darin enthalten ein Gespräch, das Rainer Lezius mit ihr in Zanskar geführt hat – u.a. über die Bedeutung des interkulturellen Wissens- und Erfahrungsaustausches auf Augenhöhe.
Hier das knapp 13-minütige Video (englisch):

Erdrutschkatastrophe nach einem Platzregen
Themen werden unter anderem die Auswirkungen des Klimawandels im Himalaya sein u. die Folgen für die Wasserversorgung. Unser Zahnarztprojekt, mit der ersten mobilen
Zahnarztbehandlungs – einheit in Zanskar, die wir dieses Jahr einführen konnten. Sowie die Vorstellung eines Abfallentsorgungskonzeptes für die gesamte Region, die immer mehr unter dem modernen Müll leidet.
Sa, 23.10.2010
19:00 Uhr
Im Zentrum für tibetischen Buddhismus
Oppenhoffallee 23
Bei seinem Besuch in Zanskar 2009 bekamen nur 8 Leute die Gelegenheit ihn persönlich zu treffen. Als seit vielen Jahren erfolgreich in Zanskar aktiver Repräsentant des Fördervereins Sani Zanskar, bekam Rainer Lezius eine Audienz. S.H. der Dalai Lama stellte hierbei die besondere Bedeutung aller Hilfsorganisationen für den Erhalt der alten tibetischen Kultur heraus. Ein Ziel, welches wir uns auch auf die Fahne geschrieben haben. Er würdigte und segnete unsere Aktivitäten, was die Nachhaltigkeit in der Bevölkerung für unsere Projekte wesentlich unterstützt.
Desweiteren hob er hervor, daß er sich Gläubige und Anhänger wünscht, die sich nicht nur einfach niederwerfen und sagen “ich glaube…”, irgend einen Fetisch anbeten oder gar ihn. Das sei keine echte Entwicklung, zu billig und sinnlos. Er wünsche sich Menschen, die sich mit der buddhistischen Philosophie, den Texten und vor allem sich selber auseinandersetzen.
Rainer Lezius: “Das war für mich gut nachvollziehbar, jedoch hatte ich von meinem Freund Sonam einen Knäuel bunte Schnüre dabei, die ich segnen lassen sollte. Katastrophe, Rollenkonflikt, was tun. Ich stotterte dann beim Abschied herum und zeigte dem manchmal auch sehr strengen Dalai Lama das Bündel. Er lachte in seiner eigenen Art und sagte – o.k., o.k., winkte mich heran und blies seinen Atem auf das Knäuel. – das war ein sehr erleichterndes Erlebnis und eine gute Lehre. Immer schön locker bleiben, wer die Wahrheit wirklich sucht, der wird sie finden. So oder so :-)














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